Gerade jetzt, wo es draußen kalt ist, haben wir es in der Wohnung am liebsten schön warm und kuschelig. Also Heizung an und Fenster zu, so fühlen wir uns jetzt wohl. Aber unsere Schleimhäute mögen das gar nicht. Auch am Arbeitsplatz, wo man sich oft über viele Stunden am Tag aufhält, kann trockene Luft zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

In beheizten Räumen verdampft die Feuchtigkeit in der Luft sehr schnell, was dazu führt, dass sich unsere Nase und unser Mund trocken anfühlen. Nicht selten führt dies zu Halsschmerzen, Erkältungen oder sogar brennenden Augen. Auch unsere Haut trocknet so schneller aus, was wir vor allem an spröden, rissigen Händen merken. Ebenso können aufgeladenen Haare, die wie wild in alle Richtungen abstehen, ein Anzeichen für zu trockene Raumluft sein.
Es gibt jedoch einige Tipps und hilfreiche Methoden, wie man zu trockene Raumluft vermeiden bzw. ein Stück weit entgegenwirken kann.

Tipps gegen trockene Luft in Wohn- und Arbeitsräumen

  • Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit erhöhen und sind obendrein noch dekorativ
  • Stoßlüften – aber nicht mit angekippten Fenster, sondern zweimal täglich für einige Minuten das Fenster ganz aufmachen und natürlich dabei die Heizung ausstellen – jedoch nicht zu lange Lüften, da sonst der letzte Rest Luftfeuchte auch noch nach Außen abgegeben wird
  • viel trinken, damit die Schleimhäute feucht bleiben – am besten eignet sich dafür Tee
  • feuchte Tücher auf die Heizung legen
  • die Räume nicht überheizen, da sonst zu viel Feuchtigkeit verdampft, 22 Grad sollten normalerweise genügen
  • einen im Handel erhältlichen Luftbefeuchter aufstellen
  • oft kursiert der Tipp, Schalen mit Wasser im Raum zu verteilen – was jedoch kontrovers diskutiert wird, da sich darin Bakterien bilden können, die dann auch noch an die Luft abgegeben werden


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Bild: ©  Benjamin Thorn / PIXELIO